Beispiel: Altbau mit Gasheizung


Mit dem Online-Heizungsplaner vergleichen Sie verschiedene Heizsysteme für Ihr Zuhause – egal ob Neubau oder Heizungstausch. Die Handhabung ist ganz einfach, die Ergebnisse sind umfassend und reichen von der Stückholzheizung bis zur Infrarotheizung. Im folgenden Beispiel sehen Sie das Ergebnis für ein saniertes Einfamilienhaus in Bad Gastein. Die Wärmeverteilung erfolgt in diesem Fall über eine Fußbodenheizung, aktuell wird mit einer Gasheizung geheizt. Das Ranking zeigt klar, welche Heizsysteme für dieses Gebäude als Alternative zur Gasheizung gut, und welche weniger gut geeignet wären.

Per Mausklick können sie auch für Ihr Zuhause eine solche Übersicht erstellen. Vergleichen Sie Preise, Heizkosten und Umweltfreundlichkeit verschiedener Heizungen und finden Sie einen Experten in Ihrer Umgebung für eine persönliche Beratung.


Jetzt loslegen!
Ihr Zuhause ist ein Altbau
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Sie möchten 130 Quadratmeter beheizen
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Energieausweis ist nicht vorhanden
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Ihr Haus ist Baujahr 1970 oder älter
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Ihr Haus hat ein beheiztes Kellergeschoß
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Ihr Haus hat 2 Wohngeschoße
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Sie haben bereits die Fenster, die oberste Geschoßdecke und die Fassade erneuert
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Derzeit heizen Sie mit Gas
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Die Wärmeabgabe erfolgt über eine Fußboden- oder Wandheizung
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Ihre Heizung wird für die Warmwasserbereitung verwendet
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Sie möchten mit der Heizung auch Warmwasser für 4 Personen erzeugen
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Ihr Gebäude befindet sich in Bad Gastein
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Eine Anschlussmöglichkeit an das Nah-/Fernwärmenetz ist vorhanden
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Ihr Zuhause ist ein:

Wieviele Quadratmeter möchten Sie beheizen?

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Gemeint ist die beheizte Nutzfläche abzüglich der Wände (Netto-Nutzfläche). Bitte beziehen Sie auch jene Flächen mit ein, die derzeit noch nicht, möglicherweise aber in Zukunft beheizt werden.

Haben Sie schon einen Energieausweis?

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Ein Energieausweis ist bei einem Neubau nicht nur gesetzliche Pflicht. In Kombination mit einer professionellen Energieberatung liefert er wichtige Entscheidungsgrundlagen für Ihr zukünftiges Eigenheim. Sie haben noch keinen? Wir kennen verlässliche Energieberater in Ihrer Nähe.

Ihr Haus ist Baujahr:

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Ein beheiztes Kellergeschoß ist ein Geschoß, dessen Außenwände zumindest zur Hälfte im Erdboden versenkt sind und dessen Räume beheizt werden können. Das gilt auch für Kellergeschoße, die momentan nicht beheizt werden, deren Beheizung aber möglich wäre (z. B. Heizkörper sind vorhanden, aber abgedreht).

Haben Sie ein beheiztes Kellergeschoß?

Wieviele Wohngeschosse haben Sie außer dem Kellergeschoß?

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Bitte beziehen Sie auch jene Geschoße mit ein, die derzeit noch nicht, möglicherweise aber in Zukunft beheizt werden. Beispielsweise Dachgeschoße, die momentan noch nicht ausgebaut und isoliert sind, es in Zukunft jedoch sein könnten.

Sie haben in den letzten 20 Jahren:

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Thermische Sanierungsmaßnahmen haben große Auswirkungen auf den Heizwärmebedarf. Allerdings sollten hier nur Maßnahmen angegeben werden, die zumindest annähernd dem heutigen Stand der Technik entsprechen. Sanierungsmaßnahmen, die vor 20 Jahren oder mehr durchgeführt wurden, entsprechen nicht mehr dem heutigen Sanierungsstandard.
Bitte geben Sie ihre Sanierungsmaßnahmen an!

Womit heizen Sie derzeit hauptsächlich?

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Geben Sie hier bitte an, wie Ihr Gebäude derzeit beheizt wird. Wenn Ihr Gebäude von verschiedenen Quellen beheizt wird (zum Beispiel Öl und Stückholz oder Solarthermie als Zusatz), Sie sich nicht sicher sind oder momentan keine der zur Auswahl stehenden Heizvarianten besitzen, wählen Sie bitte die Option „Sonstige / keine Heizung“.

Wie wird die Wärmeabgabe hauptsächlich erfolgen?

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Nicht jede Wärmeverteilung passt zu jedem Heizsystem. Wärmepumpen arbeiten beispielsweise nur dann effizient, wenn die Wärmeverteilung über ein Niedertemperatursystem (Flächenheizung, Niedertemperatur-Heizkörper) erfolgt. Geben Sie bitte an, welche Wärmeverteilung Ihren Wünschen entspricht. Wir finden das passende Heizsystem dazu.
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Ein Heizkörper ist ein Wärmeverteiler, der hohe Temperaturen benötigt. Dementsprechend sollte auch das Heizsystem darauf ausgelegt sein, hohe Temperaturen effizient bereitstellen zu können. Mehr zum Thema Heizkörper finden Sie hier.
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Eine Fußboden- bzw. Wandheizung beheizt den Raum über eine große Fläche. Auf Grund dieser großen Fläche ist, im Vergleich zum Heizkörper, eine wesentlich geringere Temperatur notwendig. Mehr zum Thema Flächenheizung finden Sie hier.
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Niedertemperaturheizkörper sind Heizkörper, die eine große Fläche aufweisen. Dadurch erreichen sie mit geringer Temperatur die gleiche Heizleistung, die herkömmliche Heizkörper mit hohen Temperaturen erreichen.
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Wählen Sie diese Variante, wenn beispielsweise ein Anteil von Ihrem Gebäude mit Heizkörpern und ein Anteil mit Fußbodenheizung beheizt wird. Sollte jedoch nur im Badezimmer ein Heizkörper und im restlichen Gebäude Fußbodenheizung installiert sein, wählen Sie bitte die Option Fußboden-/Wandheizung aus.

Wollen Sie die Heizung auch für die Warmwasserbereitung verwenden?

Wieviele Personen leben im Haushalt?

i
Geben Sie hier die Anzahl der Personen an, für die Warmwasser zu Verfügung gestellt werden soll. Und nicht vergessen: Eine Familie kann auch wachsen.

Ihre Postleitzahl lautet:

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Unser Heizungsrechner hat für alle österreichischen Postleitzahlen Klimadaten hinterlegt. Ihre Postleitzahl brauchen wir, um die korrekten Klimadaten für Ihren Standort in die Berechnung einfließen zu lassen.
Bitte geben Sie eine korrekte Postleitzahl ein!

Besteht eine Anschlussmöglichkeit an das Nah-/Fernwärmenetz?

So, das war’s auch schon. Sie sind nur einen Klick von Ihrem Ergebnis entfernt. Ihre Angaben können Sie übrigens jederzeit anpassen, die Ergebnisse ändern sich dann automatisch mit. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Und hier sind sie:
die Heizsysteme, die zu Ihrem Zuhause passen!


Ganz oben stehen die kostengünstigsten und umweltfreundlichsten Systeme, die wir Ihnen wärmstens empfehlen. Ganz unten stehen die am wenigsten geeigneten. Ihre Angaben können Sie übrigens jederzeit anpassen, die Ergebnisse ändern sich dann automatisch mit. Neben Kosten und CO2-Ausstoß haben wir noch viele weitere Kriterien in die Berechnung einbezogen. Welche das sind und nach welchem Muster wir Ihr Ergebnis berechnet haben, können Sie hier nachlesen.

Erdwärmepumpe mit Flächenkollektor

CO2-Ausstoß:
ca. 1.102 kg pro Jahr
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Betriebskosten:
ca. 966 € pro Jahr
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Investitionsrahmen:
ca. 18.640 bis 27.970 €
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Darf es ein bisschen mehr sein?
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Angebot einholen Praxisbeispiele
Empfehlung:
bestens geeignet

Eine neue Erdwärmepumpe mit Flächenkollektor ist eine gute Alternative zu Ihrer bestehenden Erdgas-Brennwertheizung. Sie kann bei der geplanten Wärmeverteilung über eine Niedertemperaturheizung ihre volle Effizienz entfalten und benötigt im Gebäude nicht mehr Platz als Ihre bestehende Heizung. Zunächst muss aber geklärt werden, ob Sie genügend Platz für den Flächenkollektor ca. 490 m² im Erdreich rund um Ihr Gebäude haben. Wenn ja, bietet Ihnen diese Heizungsvariante eine ganze Reihe von Vorteilen:

  • Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis (hohe Effizienz zu niedrigen Investitionskosten) innerhalb der Wärmepumpenfamilie
  • Niedrige Betriebskosten und überschaubarer CO2-Ausstoß (bedingt durch den Strom, der für den Betrieb nötig ist; verwendet man Ökostrom, ist der CO2-Ausstoß sogar gleich null)
  • Sehr wenig Platzbedarf im Gebäude
  • Höchster Komfort durch vollautomatisches Heizsystem
  • Ermöglicht effiziente Gebäudekühlung im Sommer

Mehr Details zum Thema Erdwärmepumpe mit Flächenkollektor finden Sie hier.

Stückholzheizung

CO2-Ausstoß:
ca. 154 kg pro Jahr
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Betriebskosten:
ca. 1.062 € pro Jahr
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Investitionsrahmen:
ca. 15.450 bis 23.170 €
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Darf es ein bisschen mehr sein?
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Angebot einholen Praxisbeispiele
Empfehlung:
bestens geeignet

Eine neue Stückholzheizung eignet sich prinzipiell gut für Ihr Zuhause. Nachdem Sie derzeit mit einer Gasheizung heizen, muss aber vorab geklärt werden, ob Sie auch genügend Platz für den Stückholzkessel und die Brennstofflagerung haben. Wenn ja, bietet Ihnen eine neue Stückholzheizung viele Vorteile:

  • Geringste Betriebskosten bei äußerst niedrigem CO2-Ausstoß – kein anderes Heizsystem kann ihr hier das Wasser reichen
  • Höchste österreichische Wertschöpfung (Brennstoff und Technologie)
  • Moderne Anlagen arbeiten effizient und sauber
  • Geeignet für Heizkörper und Fußboden- bzw. Flächenheizungen
  • Anzündautomatik (kein lästiges Anzünden von Hand) und große Füllräume (kein oftmaliges Nachlegen)
  • Möglichkeit zur Kombination mit einem automatischen Heizsystem (z. B. Pellets)
  • In Verbindung mit einem Pufferspeicher (gehört zu jeder Stückholzheizung) muss in der Übergangszeit nur alle zwei bis drei Tage eingeheizt werden.

Unter der Voraussetzung, dass Sie ausreichend Platz haben und das Holz manuell nachlegen wollen und können, ist die Stückholzheizung eine sehr gute Lösung für Ihr Sanierungsprojekt. Mehr Details zum Thema Stückholzheizung finden Sie hier.

Nah-/Fernwärme erneuerbar

CO2-Ausstoß:
ca. 735 kg pro Jahr
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Betriebskosten:
ca. 1.884 € pro Jahr
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Investitionsrahmen:
ca. 11.160 bis 16.740 €
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Darf es ein bisschen mehr sein?
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Angebot einholen Praxisbeispiele
Empfehlung:
bestens geeignet

Sie haben die Möglichkeit, Ihr Gebäude an ein Nah- bzw. Fernwärmenetz anzuschließen. Wird dieses mit Wärme aus erneuerbaren Quellen (z. B. Biomasse oder Abwärme) versorgt, ist diese Heizvariante die ideale Alternative zu Ihrer Gasheizung. Auch wenn die Betriebskosten etwas höher sind als bei manchen anderen Heizsystemen, bietet Ihnen die erneuerbare Nah-/Fernwärme viele Vorteile:

  • Sehr niedriger CO2-Ausstoß
  • Sehr geringe Investitionskosten
  • Hohe österreichische Wertschöpfung (Brennstoff und Technologie)
  • Benötigt im Gebäude nicht mehr Platz als Ihre bestehende Gasheizung
  • Höhere Lebensdauer als bei den meisten anderen Heizsystemen
  • Höchster Komfort durch vollautomatisches Heizsystem
  • Geeignet für Heizkörper und Fußboden- bzw. Flächenheizungen
  • Ständige Überwachung der ordnungsgemäßen Wärmeversorgung mittels Fernwartung

Mehr Details zum Thema Nah-/Fernwärme finden Sie hier.

Grundwasserwärmepumpe

CO2-Ausstoß:
ca. 1.077 kg pro Jahr
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Betriebskosten:
ca. 993 € pro Jahr
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Investitionsrahmen:
ca. 21.240 bis 42.760 €
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Darf es ein bisschen mehr sein?
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Angebot einholen Praxisbeispiele
Empfehlung:
sehr gut geeignet

Eine neue Grundwasserwärmepumpe ist eine gute Alternative zu Ihrer bestehenden Erdgas-Brennwertheizung. Sie kann bei der geplanten Wärmeverteilung über eine Niedertemperaturheizung ihre volle Effizienz entfalten und benötigt im Gebäude nicht mehr Platz als Ihre bestehende Heizung. Umsetzbarkeit und Investitionskosten hängen allerdings sehr stark von den örtlichen Gegebenheiten wie Grundwasserspiegel, Wasserqualität, Genehmigungsverfahren etc. ab (Ihr HSH-Installatör unterstützt Sie gerne bei den nötigen Überprüfungen und Behördenwegen). Passen die Rahmenbedingungen, bietet Ihnen diese Heizungsvariante eine ganze Reihe von Vorteilen:

  • Niedrige Betriebskosten (im Reigen der Wärmepumpen ist sie die effizienteste Vertreterin)
  • Überschaubarer CO2-Ausstoß (bedingt durch den Strom, der für den Betrieb nötig ist; verwendet man Ökostrom, ist der CO2-Ausstoß sogar gleich null)
  • Sehr wenig Platzbedarf im Gebäude
  • Höchster Komfort durch vollautomatisches Heizsystem
  • Ermöglicht effiziente Gebäudekühlung im Sommer

Mehr Details zum Thema Grundwasserwärmepumpe finden Sie hier.

Pelletsheizung

CO2-Ausstoß:
ca. 581 kg pro Jahr
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Betriebskosten:
ca. 1.445 € pro Jahr
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Investitionsrahmen:
ca. 15.330 bis 23.000 €
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Darf es ein bisschen mehr sein?
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Angebot einholen Praxisbeispiele
Empfehlung:
sehr gut geeignet

Eine neue Pelletsheizung eignet sich prinzipiell sehr gut für Ihr Zuhause. Nachdem Sie derzeit mit einer Gasheizung heizen, muss aber vorab geklärt werden, ob Sie auch genügend Platz für den Pelletskessel und für die Brennstofflagerung haben. Zudem sind die Betriebskosten etwas höher als bei einer Stückholzheizung. Dennoch bietet Ihnen die Pelletsheizung eine ganze Reihe von Vorteilen:

  • Sehr geringer CO2-Ausstoß
  • Äußerst saubere Verbrennung
  • Hohe österreichische Wertschöpfung möglich (bei Einbau von in Österreich produzierten Qualitätskesseln und Einsatz von heimischen Qualitätspellets)
  • Hoher Komfort durch automatisches Anzünden und Nachlegen
  • Flexible Anpassung der Heizlast an den Bedarf (bei entsprechender Auslegung kein Pufferspeicher nötig)
  • Geeignet für Heizkörper und Fußboden- bzw. Flächenheizungen

Mehr Details zum Thema Pelletsheizung finden Sie hier.

Erdwärmepumpe mit Tiefenbohrung

CO2-Ausstoß:
ca. 1.102 kg pro Jahr
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Betriebskosten:
ca. 963 € pro Jahr
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Investitionsrahmen:
ca. 30.760 bis 46.130 €
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Darf es ein bisschen mehr sein?
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Angebot einholen Praxisbeispiele
Empfehlung:
sehr gut geeignet

Eine neue Erdwärmepumpe mit Tiefenbohrung (Tiefensonde) ist eine gute Alternative zu Ihrer bestehenden Erdgas-Brennwertheizung. Sie kann bei der geplanten Wärmeverteilung über eine Niedertemperaturheizung ihre volle Effizienz entfalten und benötigt im Gebäude nicht mehr Platz als Ihre bestehende Heizung. Die Investitionskosten sind aufgrund der Tiefenbohrung relativ hoch. Dennoch ist die Tiefensonde eine platzsparende Alternative, wenn andere Technologien nicht eingesetzt werden können (z. B. wenn es keinen Platz für einen Flächenkollektor gibt). Allerdings muss geprüft werden, ob eine Tiefenbohrung auf Ihrem Grundstück möglich ist (das erledigt gerne Ihr HSH-Installatör für Sie). Wenn ja, bietet Ihnen diese Heizungsvariante eine ganze Reihe von Vorteilen:

  • Hohe Effizienz und niedrige Betriebskosten
  • Überschaubarer CO2-Ausstoß (bedingt durch den Strom, der für den Betrieb nötig ist; verwendet man Ökostrom, ist der CO2-Ausstoß sogar gleich null)
  • Sehr wenig Platzbedarf innerhalb und außerhalb des Gebäudes
  • Höchster Komfort durch vollautomatisches Heizsystem
  • Ermöglicht effiziente Gebäudekühlung im Sommer

Mehr Details zum Thema Erdwärmepumpe mit Tiefensonde (Tiefenbohrung) finden Sie hier.

Luftwärmepumpe

CO2-Ausstoß:
ca. 1.382 kg pro Jahr
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Betriebskosten:
ca. 1.239 € pro Jahr
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Investitionsrahmen:
ca. 16.820 bis 28.330 €
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Darf es ein bisschen mehr sein?
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Angebot einholen Praxisbeispiele
Empfehlung:
gut geeignet

Eine Luftwärmepumpe ist für Ihr Zuhause weniger gut geeignet. Sie kann bei der geplanten Wärmeverteilung über eine Niedertemperaturheizung zwar ihre volle Effizienz entfalten. Dennoch sind die Betriebskosten und der CO2-Ausstoß relativ hoch. Bei Luftwärmepumpen steht der Verdampfer meist im Freien. Hochwertige Geräte sind flüsterleise. Dennoch sollten Sie, wenn Sie in einem dicht besiedelten Gebieten wohnen, mit Ihrem HSH-Installatör besprechen, ob die Geräuschentwicklung des Gerätes den baurechtlichen Grenzwerten entspricht.

Ist das der Fall, hat die Luftwärmepumpe folgende Vorteile:

  • Geringe Investitionskosten
  • Sehr wenig Platzbedarf innerhalb des Gebäudes
  • Höchster Komfort durch vollautomatisches Heizsystem
  • Im Gegensatz zu anderen Wärmepumpen sind keine umfangreichen Grabungs- oder Bohrarbeiten nötig

Mehr Details zum Thema Luftwärmepumpe finden Sie hier.

Erdgas-Brennwertheizung

CO2-Ausstoß:
ca. 4.357 kg pro Jahr
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Betriebskosten:
ca. 1.622 € pro Jahr
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Investitionsrahmen:
ca. 8.810 bis 13.210 €
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Darf es ein bisschen mehr sein?
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Angebot einholen Praxisbeispiele
Empfehlung:
weniger gut geeignet

Auch wenn Sie derzeit mit Erdgas heizen, wäre der Umstieg auf ein Heizsystem, das erneuerbare Energieträger nutzt, empfehlenswert. Zwar sind moderne Gasheizsysteme durchwegs komfortabel, platzsparend, effizient und zu geringsten Investitionskosten zu haben. Allerdings sind die Betriebskosten und der CO2-Ausstoß deutlich höher als bei den meisten anderen Systemen. Das kann auch durch die geringen Investitionskosten nicht kompensiert werden.

Darüber hinaus birgt das Heizen mit Erdgas mehrere Unsicherheitsfaktoren: Wie sicher ist die Versorgung? Wie wird sich der Preis entwickeln? Wohin geht die Wertschöpfung? Wichtige Fragen, die man sich vor dem Kauf einer Erdgasheizung stellen sollte.

Mehr über die Erdgas-Brennwertheizung erfahren Sie hier.

Nah-/Fernwärme fossil

CO2-Ausstoß:
ca. 5.283 kg pro Jahr
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Betriebskosten:
ca. 1.884 € pro Jahr
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Investitionsrahmen:
ca. 11.160 bis 16.740 €
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Darf es ein bisschen mehr sein?
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Angebot einholen Praxisbeispiele
Empfehlung:
nicht geeignet

Sie haben die Möglichkeit, Ihr Gebäude an ein Nah- bzw. Fernwärmenetz anzuschließen. Wird dieses aber mit Wärme aus fossilen Quellen (z. B. Erdgas) versorgt, ist diese Heizvariante für Ihre Sanierung nicht zu empfehlen. Zwar ist die Nah-/Fernwärmeheizung komfortabel, platzsparend und günstig in der Anschaffung.
Dennoch wären für Ihr Gebäude sowohl Betriebskosten als auch CO2-Ausstoß sehr hoch. Eine Nah-/Fernwärmeheizung können wir Ihnen nur dann empfehlen, wenn eine Alternative nicht möglich ist.

Mehr Details zum Thema Nah-/Fernwärme finden Sie hier.

Öl-Brennwertheizung

CO2-Ausstoß:
ca. 5.628 kg pro Jahr
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Betriebskosten:
ca. 1.617 € pro Jahr
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Investitionsrahmen:
ca. 13.280 bis 21.280 €
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Darf es ein bisschen mehr sein?
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Angebot einholen Praxisbeispiele
Empfehlung:
nicht geeignet

Moderne Öl-Brennwertgeräte bieten zwar gegenüber älteren Ölheizungen eine deutliche Effizienzverbesserung. Dennoch ist der Einbau in keinem Fall zu empfehlen. Im Neubau haben einzelne Bundesländer die Ölheizung sogar schon verboten. Der Grund: Keine andere Heizung produziert mehr CO2. Zudem fallen sehr hohe Betriebskosten an. Die Anfälligkeit für Preisschwankungen kommt erschwerend hinzu.

Ggenerell aber muss man sich die grundsätzliche Frage stellen, wieso der Brennstoff Öl tausende Kilometer transportiert werden soll, wo wir doch auf so viele erneuerbare Energiequellen direkt vor unserer Haustür zugreifen können?

Mehr über die Öl-Brennwertheizung erfahren Sie hier.

Infrarotheizung

CO2-Ausstoß:
ca. 4.629 kg pro Jahr
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Betriebskosten:
ca. 3.649 € pro Jahr
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Investitionsrahmen:
ca. 10.160 bis 15.240 €
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Darf es ein bisschen mehr sein?
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Angebot einholen Praxisbeispiele
Empfehlung:
nicht geeignet

Eine Infrarotheizung eignet sich nicht für Ihr Zuhause. Der Heizwärmebedarf ist für eine Infrarotheizung zu groß. Die Betriebskosten und der CO2-Ausstoß sind, verglichen mit anderen Heizsystemen, deutlich höher. Das kann auch durch die niedrigen Investitionskosten und die Tatsache, dass Sie keine separate Wärmeverteilung benötigen, nicht kompensiert werden. Außerdem ist fraglich, ob ein eine derart hohe Leistung über Ihren Stromanschluss überhaupt bereitgestellt werden kann.

Hackgutheizung

Empfehlung:
technisch wenig sinnvoll

Eine Hackgutheizung ist für Ihr Gebäude technisch wenig sinnvoll. Für eine so niedrige Heizlast sind die marktüblichen Geräte viel zu groß. Das führt zu unnötig hohen Investitionskosten und ineffizientem Heizbetrieb. Hackgutheizungen sind erst für Heizlasten von mindestens 21 kW geeignet.

Mehr Details zum Thema Hackgutheizung finden Sie hier.

Das sind sie also, die Heizsysteme die gut oder auch weniger gut zu Ihrem Zuhause passen. Natürlich ersetzt unsere Empfehlung nicht das Fachgespräch mit dem HSH-Installatör. Ihre lokalen Gegebenheiten und persönlichen Vorlieben können in eine automatisierte Berechnung leider nicht einfließen. Darum ist es wichtig, sich von einem Fachmann beraten zu lassen. Kontaktieren Sie einfach Ihren HSH-Installatör oder fragen Sie ein Angebot für Ihre bevorzugten Heizsysteme an. Der HSH-Installatör in Ihrer Nähe (oder auf Wunsch auch der HSH-Installatör Ihrer Wahl) berät Sie gerne.

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Fragen zum Heizungsplaner? Einfach anrufen unter 04212 30880 44 oder ein Mail an heizungsplaner@holzdiesonne.net!

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